Atemtherapie in Koblenz bei Physio Family: Physiotherapeutische Atembehandlung bei COPD, Asthma, nach Operationen und bei atemmuskulärer Schwäche. Sekretmobilisation, Atemübungen und Entspannungsatmung. Kassenleistung mit ärztlicher Verordnung.
Nach einer Bauch-Operation, bei der jeder Atemzug zieht. Morgens Husten mit Sekret, das sich nicht lösen will. Erschöpfung nach kleinsten Anstrengungen, obwohl die Lunge bildgebend unauffällig ist. Atemnot, die sich trotz Inhalation nicht bessert.
Atemtherapie bei Physio Family in Koblenz-Moselweiß behandelt die Atemfunktion direkt. Physiotherapeuten mit Spezialisierung in Atemtherapie begleiten Menschen mit chronischen Lungenerkrankungen, nach Operationen und mit funktionellen Atemstörungen auf dem Weg zu freierem, effizientem Atmen.
Atemtherapie ist ein Teilbereich der Physiotherapie, der sich mit der Diagnose und Behandlung von Atemfunktionsstörungen befasst. Sie umfasst manuelle Techniken, geführte Übungen und Patientenedukation zur Verbesserung der Atemeffizienz, Sekretmobilisation und Atemmuskelkraft.
Ziel ist es, die Lungenkapazität bestmöglich zu erhalten oder wiederherzustellen, Atemarbeit zu reduzieren und Symptome wie Atemnot, Husten und Erschöpfung zu lindern.

Bei COPD, Asthma bronchiale und chronischer Bronchitis verschlechtern sich Atemfunktion und Sekretclearance über Jahre. Atemtherapie verbessert die Atemtechnik, trainiert die Atemmuskulatur und lehrt Techniken zur Selbstbehandlung bei akuten Beschwerden. Die Lippenbremse als Atemhilfe bei Belastung und die Lagerungsdrainage zur Sekretmobilisation sind zentrale Elemente.
Nach einer COVID-19-Erkrankung berichten viele Patienten über anhaltende Atemnot, ein Engegefühl in der Brust und rasante Erschöpfung. Atemtherapie normalisiert das Atemmuster, kräftigt erschöpfte Atemmuskeln und steigert die Belastungstoleranz schrittweise, sodass der Alltag wieder bewältigbar wird.
Nach Herzoperationen, Brust- und Bauchoperationen ist tiefes Atmen schmerzhaft, die Lunge wird flach belüftet, Sekret staut sich an. Atemtherapie beginnt bereits im Krankenhaus und wird ambulant weitergeführt. Gezielte Atemübungen, Lagerungsdrainage und manuelle Mobilisation des Brustkorbs beugen Komplikationen vor und beschleunigen die Genesung.
Bei diesen Erkrankungen ist die regelmäßige Sekretmobilisation lebensnotwendig. PEP-Therapie, Autogene Drainage und manuelle Klopfmassagen sind feste Bestandteile der täglichen Behandlung. Atemtherapie schult Patienten und Angehörige und begleitet langfristig.
Chronischer Stress, Fehlhaltungen und Angst verändern das Atemmuster dauerhaft: Viele Menschen atmen zu flach, zu schnell und zu viel mit der Atemhilfsmuskulatur. Das führt zu Verspannungen, Kopfschmerzen, Schwindel, Schlafproblemen und einem dauerhaften Gefühl innerer Unruhe. Atemtherapie lehrt bewusstes, ökonomisches Atmen und reguliert das vegetative Nervensystem.
Der Körper wird so positioniert, dass Schleim durch die Schwerkraft aus den tiefen Lungenabschnitten in die großen Atemwege fließt. Die Technik wird häufig mit Klopf- und Vibrationsgriffen am Brustkorb kombiniert, um die Sekretlösung zu verstärken.
Techniken wie die Lippenbremse (verlängerte Ausatmung gegen leichten Widerstand), die Bauchatmung, die Flankenatmung und die vertiefende Einatmung schulen ein ökonomisches, tiefes Atemmuster und verbessern die Lungenbelüftung.
Ausatmen gegen einen definierten Widerstand hält kollabierte Bronchien offen und mobilisiert Sekret. PEP-Geräte sind klein, einfach anzuwenden und können selbstständig zu Hause eingesetzt werden.
Zwerchfell, Zwischenrippenmuskeln und Atemhilfsmuskulatur werden mit gezielten Übungen und Trainingsgeräten gestärkt. Eine leistungsfähige Atemmuskulatur senkt die Atemarbeit erheblich und steigert die Belastbarkeit im Alltag.
Techniken aus der Atemtherapie wie die Kohärenzatmung oder die 4-7-8-Methode aktivieren den Parasympathikus, senken Herzrate und Muskelspannung und helfen bei stressbedingten Atemstörungen.
Atemtherapie wird mit dem Kürzel AT auf ärztlichem Rezept verordnet:
Sprechen Sie Ihren Haus- oder Facharzt auf eine Verordnung für Atemtherapie an.
Atemtherapie behandelt gezielt, regelmäßiges Training hält das Ergebnis. Deshalb haben wir mit Lungensport eine eigene Rehasport-Gruppe speziell für Menschen mit Atemwegserkrankungen. Sie läuft dienstags von 16:00 bis 17:00 Uhr. Dort trainieren Sie gemeinsam mit anderen Betroffenen unter Anleitung lizenzierter Übungsleiter: Ausdauer, Kraft und Atemtechnik, dosiert und ohne Überforderung.
Der Austausch in der Gruppe spielt dabei eine große Rolle. Wer die eigenen Grenzen kennt und andere mit ähnlichen Beschwerden erlebt, bleibt eher dran als beim Training allein.
Viele Patienten kombinieren beides: Atemtherapie auf AT-Rezept für die gezielte Behandlung, Rehasport für das regelmäßige Training. Alle Details zu Ablauf, Verordnung und Terminen finden Sie auf der Seite Rehasport in Koblenz.
Mit 4,9 Sternen aus über 358 Bewertungen sind wir eine der am besten bewerteten Physiotherapie-Praxen in Koblenz. Was Atemtherapie-Patienten bei uns besonders schätzen:
Bei chronischen Lungenerkrankungen und nach Operationen sammelt sich Sekret in den Atemwegen an, das die Atemfunktion einschränkt. Gezielte Lagerungen, manuelle Techniken und Atemübungen lösen und transportieren das Sekret ab.
Atemtherapie wird auf ärztliche Verordnung (AT) von gesetzlichen und privaten Krankenkassen übernommen. Sie zahlen nur die gesetzliche Zuzahlung.
Zwerchfell, Zwischenrippenmuskeln und Atemhilfsmuskulatur können durch gezielte Übungen trainiert werden. Eine stärkere Atemmuskulatur verbessert die Atemtiefe, Ausdauer und das allgemeine Wohlbefinden deutlich.
Atemtherapie ist kein Einheitsrezept. Ob COPD, Asthma, postoperative Nachsorge oder spannungsbedingte Atemstörungen, jede Behandlung richtet sich nach Ihrer aktuellen Lungenfunktion und Ihren Beschwerden.
Flache, angespannte Atemgewohnheiten sind häufig Mitursache von Verspannungen, Schlafproblemen und Erschöpfung. Atemtherapie lehrt bewusstes, tiefes Atmen, das das Nervensystem beruhigt und die Körperspannung reguliert.
Montag bis Freitag von 07:00 bis 19:30 Uhr (freitags bis 14:00 Uhr). Atemtherapie-Termine können flexibel in Ihren Alltag integriert werden.
Ihr Therapeut beobachtet und beurteilt Ihr Atemmuster, die Atemtiefe, die Beweglichkeit des Brustkorbs und die Beteiligung der Atemhilfsmuskulatur. Vorhandene Spirometrie-Werte oder Arztbefunde werden einbezogen.
Durch gezielte Körperpositionen (Lagerungsdrainage) und manuelle Handgriffe am Brustkorb werden verschleimte oder kollabierte Lungenabschnitte aktiviert und Sekret mobilisiert.
Sie lernen Techniken wie die Lippenbremse, die Bauchatmung, die Flankenatmung und spezielle Ausatmungsübungen, die die Atemwege offenhalten und die Lungenkapazität verbessern.
Mit gezielten Übungen werden Zwerchfell und Atemhilfsmuskulatur gestärkt. Hilfsmittel wie PEP-Geräte (Positive Expiratory Pressure) oder Atemtrainer können dabei unterstützen.
Sie erhalten ein individuelles Übungsprogramm für zu Hause, das die Therapiefortschritte verstetigt. Ihr Therapeut passt die Übungen im Verlauf an Ihre Fortschritte und Ihren aktuellen Zustand an.
Sie möchten endlich etwas gegen Ihre Beschwerden tun? Wir machen es Ihnen einfach. Fragen Sie unverbindlich an, wir kümmern uns um den Rest.
Elisa & Kristian Kroth
Ihr Team von Physio Family Koblenz
Jetzt unverbindlich anfragen
Wir melden uns innerhalb eines Werktags bei Ihnen.